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17.04.2018 | 07:10 Uhr

Air-Berlin-Insolvenz dämpft Wachstum der Berliner Hotelbranche

Berlin (ots) - Berliner Hoteliers verzeichneten im Jahr 2017 das
geringste Wachstum bei den Zimmererlösen seit vier Jahren - dies
zeigt der "European Cities Hotel Forecast" der Wirtschaftsprüfungs-
und Beratungsgesellschaft PwC. Insbesondere das schwache letzte
Trimester des vergangenen Jahres bremste das Wachstum der Branche
aus. Eine wichtige Ursache hierfür: die Insolvenz der in Berlin
ansässigen Fluggesellschaft Air Berlin im August 2017. Auch der
rasante Anstieg von alternativen Übernachtungsangeboten und der
zunehmende Trend der "Share Economy" machte den Berliner Hoteliers
2017 zu schaffen. Airbnb &amp; Co. absorbierten im vergangenen Jahr rund
drei Millionen Übernachtungen und legten damit ein Wachstum von 17
Prozent hin.

Für das Jahr 2018 rechnet PwC mit einem Anstieg der
durchschnittlichen Netto-Zimmerpreise um 1 Prozent auf 97 EUR und
2019 mit einem Wachstum von 1,5 Prozent auf 98 EUR. Die
durchschnittlichen Zimmererlöse je verfügbarem Zimmer dürften um 1,3
bzw. 2 Prozent zulegen.

Einen weiteren Wachstumsschub könnten die Hotels der Stadt durch
die Eröffnung des Berliner Flughafens BER erleben, sagt PwC-Experte
Hennig: "Wenn die Zahl der internationalen Flugverbindungen steigt,
wird Berlin nicht nur für internationale Touristen attraktiver,
sondern auch für Geschäftsreisende, Messeveranstalter und -besucher.
Davon dürfte das Hotelgewerbe der Stadt profitieren."

Zur vollständigen Studie: http://ots.de/cGezHP

Über PwC:

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Pressekontakt:
Attila Rosenbaum
PwC Communications
Tel.: (0211) 981 - 5374
E-Mail: attila.rosenbaum@pwc.com

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