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12.07.2018 | 15:30 Uhr

WM 2018: Deutschland kein Sommermärchen / Umfrage zeigt: Fußball-Aus trübt bei vielen die Konsumfreude / Jüngere Fußball-Fans sind enthusiastischer und geben eher Geld rund um die WM aus (FOTO)

WM 2018: Deutschland kein Sommermärchen / Umfrage zeigt: Fußball-Aus trübt bei vielen die Konsumfreude / Jüngere Fußball-Fans sind enthusiastischer und geben eher Geld rund um die WM aus (FOTO) München (ots) -

Eines der Großereignisse des Jahres 2018 neigt sich dem Ende zu:
Nach rund vier Wochen und mehr als 60 Spielen steht am Sonntag der
Fußballweltmeister 2018 in Russland fest. Für die meisten
Fußball-Fans hierzulande ist die Party trotz idealem Sommerwetter
dagegen bereits seit dem Vorrundenaus der deutschen
Nationalmannschaft gegen Südkorea vorbei. Das Umfrageinstitut YouGov
hat im Auftrag des Zahlungsdienstleisters Klarna rund 2.000
Bundesbürger nach dem überraschenden Aus befragt: Nur jeder Dritte
(36 Prozent) wollte nach dem Ausscheiden der Deutschen die WM noch in
gleichem Maße verfolgen. Ein Fünftel der Befragten wollte sich
zumindest die Halbfinalspiele sowie das Finale ansehen. Für jeden
Zehnten spielte die WM dagegen ohne die eigene Nationalmannschaft
keine Rolle mehr - darunter vor allem Frauen mit 12 Prozent im
Vergleich zu den männlichen Befragten mit 7 Prozent.

WM-Müdigkeit im Warenkorb

Doch nicht nur die Erwartungen der deutschen Fußball-Fans dürften
enttäuscht worden sein. Die Weltmeisterschaft ist auch für den
Einzelhandel ein wichtiges Großereignis. Vom Supermarkt bis zum
Elektronikfachhandel - mit WM-Angeboten zu Sportartikeln,
Merchandising, Unterhaltungselektronik oder Lebensmitteln sollte der
deutsche Verbraucher in Läden und Online-Shops gelockt werden. Die
durchwachsenen Spiele und das frühe Aus dürfte die Konsumlaune
allerdings gedrückt haben. Nach dem dritten Vorrundenspiel befragt,
gaben zwei Drittel der Deutschen (68 Prozent) an, keine zusätzlichen
Ausgaben im Zusammenhang mit der WM getätigt zu haben oder zu planen.
15 Prozent gaben an, bis zu 50 Euro und 5 Prozent zwischen 51 und 100
Euro zusätzlich für Fanartikel &amp; Co. während der WM zu investieren.
Mehr als 100 Euro geben laut Befragung nur 6 Prozent der Deutschen
aus.

Die Bereitschaft zusätzlich für die Fußballweltmeisterschaft
einzukaufen, sinkt dabei mit zunehmendem Alter: Während bei den 18-
bis 24-Jährigen immer noch knapp die Hälfte (44 Prozent) zusätzliches
Budget für Fanartikel oder Bewirtung ausgeben, sind es bei den
Befragten ab 55 Jahren nur 15 Prozent. Und auch zwischen den
Bundesländern gibt es Unterschiede: 75 Prozent der Sachsen, 73
Prozent der Rheinland-Pfälzer und 73 Prozent der Bayern gaben an,
kein zusätzliches Geld für die WM auszugeben; im Gegensatz zu 65
Prozent in Berlin.

Je jünger, desto größer das Interesse an WM und Konsum

Auch wenn es um spezielle Warengruppen geht, scheint bei den
Deutschen bei dieser WM keine rechte Kauflaune aufgekommen zu sein.
Nur 5 Prozent der Befragten haben laut eigenen Angaben bis zum
Vorrundenaus vermehrt spezielle Shopping- und Rabattaktionen zur WM
ausgenutzt. Jeder Vierte (25 Prozent) sagte sogar, bei solchen
Angeboten weniger als sonst zugeschlagen zu haben. Noch gravierender
ist die Tendenz bei Fanartikeln wie Trikots und Merchandising: Hier
hat laut Befragung jeder Dritte (32 Prozent) in der Vorrundenphase
weniger ausgegeben als sonst.

Ein Hoffnungsschimmer für den Handel sind die Millennials, die
tendenziell konsumfreudiger zu sein scheinen: 12 Prozent der 18- bis
24-Jährigen haben vermehrt Gebrauch von Rabattaktionen gemacht, 18
Prozent haben mehr als sonst für alkoholische Getränke wie Bier
ausgegeben, sogar 20 Prozent zusätzlich Budget für Grillgut und
immerhin 13 Prozent mehr für Fanartikel investiert. Dabei scheint der
E-Commerce eher profitiert zu haben - zumindest beim Thema Sport- &amp;
Outdoorartikel: So verzeichnete der Zahlungsdienstleister Klarna
während der WM (9. Juni bis 8. Juli) bislang 22 Prozent mehr
Bestellungen in den Partner-Shops mit Sportbezug, die die Klarna
Bezahlmethoden integriert haben. Auch hier stechen insbesondere
Millennials heraus. Die Käufe nahmen bei den 18- bis 25-Jährigen um
37 Prozent zu. Deutliche Unterschiede gibt es auch zwischen Männern
und Frauen: 28 Prozent mehr Einkäufe bei den Frauen, aber nur 13
Prozent mehr bei den Männern zeigen zumindest beim Shoppen die
weibliche Sportbegeisterung.

Die liebste Nebenbeschäftigung der Deutschen

Doch wie gebannt verfolgten die Zuschauer tatsächlich die Spiele?
Nach jedem Vorrundenspiel der Nationalmannschaft führte YouGov im
Auftrag von Klarna eine Befragung durch. Überraschend: Nur etwa jeder
Dritte konzentrierte sich tatsächlich nur auf das Match. Dabei waren
es beim ersten Spiel mit 33 Prozent noch weniger als in den zwei
weiteren deutschen Vorrundenspielen mit jeweils 37 Prozent.
Stattdessen wurde nebenbei allerhand anderes erledigt. Auch hier
fallen besonders die Millennials auf. Beim ersten Spiel
konzentrierten sich nur 23 Prozent der 18- bis 24-Jährigen und 24
Prozent der 25- bis 34-Jährigen allein auf das Spiel. Je jünger,
desto mehr Zeit wurde stattdessen nebenbei auf Social Media Kanälen
verbracht, während die Nationalmannschaft gegen Mexiko spielte: mit
21 Prozent bei den 18- bis 24-Jährigen im Gegensatz zu nur noch 14
Prozent bei den 25- bis 34-Jährigen und 10 Prozent bei den 35- bis
44-Jährigen.

Rund jeder Vierte (23 Prozent) hat das erste Spiel gar nicht
gesehen. Groß war der Unterschied zwischen Männern (17 Prozent) und
Frauen (29 Prozent), die angaben, das Spiel nicht gesehen zu haben,
weil sie sich für Fußball nicht interessieren. Auch bei den weiteren
Vorrundenspielen der Deutschen hatten 21 Prozent (gegen Schweden) und
20 Prozent (gegen Südkorea) kein Interesse an dem WM-Verlauf und
verfolgten daher die Spiele nicht.

Zu den weiteren Nebenbeschäftigungen gehörten im Durchschnitt
während aller drei Spiele: nebenbei kochen (7 Prozent), den Haushalt
erledigen (8 Prozent), arbeiten oder lernen (9 Prozent), spielen (8
Prozent), telefonieren (5 Prozent) sowie in Online-Shops stöbern (4
Prozent) und in diesen einkaufen (2 Prozent).

Doch trotz stärkerer Tendenz zum Multitasking während der Spiele
sind die jüngeren Befragten insgesamt enthusiastischer bei der WM
dabei: 14 Prozent der 18- bis 24-Jährigen haben sich durch das
intensive Verfolgen der Berichterstattung auf das alles entscheidende
dritte Vorrundenspiel vorbereitet. Ebenso viele in dieser
Altersgruppe hatten ein Event mit Freunden oder Kollegen geplant, um
beim Spiel gegen Südkorea gemeinsam mitzufiebern.

Die Detail-Ergebnisse im Überblick erhalten Sie gerne auf Anfrage.

Das Umfrageinstitut YouGov befragte im Auftrag von Klarna nach
jedem Vorrundenspiel der Deutschen 2.000 Bundesbürger, ob und wie sie
das Spiel verfolgt haben. Nach dem letzten Vorrundenspiel wurden
zusätzlich Fragen zu den Ausgaben rund um die WM gestellt. Die
Befragungen wurden im Juni 2018 durchgeführt.

Über Klarna

Klarna (www.klarna.com/de/) ist einer der führenden
Zahlungsanbieter in Europa und eine lizenzierte Bank, die das
Bezahlerlebnis für Käufer und Händler revolutioniert. Gegründet 2005
in Stockholm, Schweden, gibt Klarna Online-Shoppern die Möglichkeit,
per Rechnung, Ratenzahlung oder direkt beim Bestellabschluss per
Lastschrift oder Sofortüberweisung zu bezahlen - und bietet dabei ein
sicheres und einfaches Checkout- und damit auch Einkaufserlebnis:
getreu dem Motto "Smoooth Payments". Im Jahr 2014 hat sich Klarna mit
der Sofort GmbH zusammengeschlossen und die Klarna Group gegründet.
2017 konnte der direkte deutsche Wettbewerber BillPay akquiriert
werden. Klarna arbeitet mit rund 90.000 Händlern in Europa und
Nordamerika zusammen. Darunter sind zahlreiche bekannte Marken und
Shops wie asos, Babywalz, die Deutsche Bahn, Flaconi, Mediamarkt und
Spotify. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen 2.000 Mitarbeiter in
14 Ländern für die Gruppe.

Mit der Klarna App haben Nutzer alle Bestellungen und Rechnungen
auf einen Blick - einfach smoooth. Die App gibt es im Apple App Store
sowie im Google Play Store.



Pressekontakt:
Verena Steffel
Manager PR &amp; Communications DACH
presse@klarna.com
Klarna GmbH
Theresienhöhe 12
80339 München
klarna.com

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Quelle: http://www.presseportal.de

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