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01.04.2022 | 08:00 Uhr

Baugenehmigungen für Wohnungen im Januar 2022: + 8,3 % gegenüber Vorjahresmonat

WIESBADEN (ots) -

Zunahme bei Zwei- und Mehrfamilienhäusern (+16,6 % bzw. +19,0 %) sowie Abnahme bei Einfamilienhäusern (-11,8 %) unter anderem durch Auslaufen der KfW-Förderung

Im Januar 2022 wurde in Deutschland nach vorläufigen Angaben der Bau von insgesamt 29 951 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren das 8,3 % oder 2 297 Baugenehmigungen mehr als im Januar 2021. In den Zahlen sind sowohl die Baugenehmigungen für Wohnungen in neuen Gebäuden als auch für neue Wohnungen in bestehenden Gebäuden enthalten.

In neu zu errichtenden Wohngebäuden wurden 26 291 Wohnungen im Januar 2022 genehmigt. Dies waren 10,4 % oder 2 469 Wohnungen mehr als im Vorjahresmonat. Dieser Anstieg ist insbesondere auf die Zunahme der Baugenehmigungen für Wohnungen in Zwei- und Mehrfamilienhäusern zurückzuführen (+16,6 % beziehungsweise +19,0 %). Die Zahl der Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser ist dagegen um 11,8 % zurückgegangen. Die Zunahme bei den Zwei- und Mehrfamilienhäusern sowie der Rückgang bei den Einfamilienhäusern könnte unter anderem auf das Auslaufen der KfW-Förderung für Wohnungen in Gebäuden der Effizienzstufe 55 zurückzuführen sein. Diese galt bis Januar 2022 für Häuser, die nur 55 % des Energiebedarfs eines Referenzgebäudes verbrauchen, was in der Praxis zu Vorzieheffekten geführt haben dürfte.

Saison- und kalenderbereinigt stieg die Zahl der Baugenehmigungen insgesamt im Januar 2022 im Vergleich zum Vormonat um 4,3 %.

Weitere Informationen:

Detaillierte Daten und lange Zeitreihen zu den Baugenehmigungen sowie zum Bauüberhang können über die Tabellen 31111 sowie die Tabelle 31131 in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden. Unsere Fachserie finden Sie hier: Fachserie 5 Reihe 1

Die vollständige Pressemitteilung sowie weitere Informationen und Funktionen sind im Internet-Angebot des Statistischen Bundesamtes unter https://www.destatis.de/pressemitteilungen zu finden.

Pressekontakt:

Statistisches Bundesamt
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